Wolkenhimmel

Jahresbericht des Präsidenten für die Saison 2021/2022



Jahresbericht des Präsidenten für die Saison 2021 / 2022


 

Leider hat es auch im vergangenen Vereinsjahr keine Theatervorstellung gegeben.

Dabei hat doch alles so gut angefangen.

Der kleine Wanderausflug zu Cauo auf den Cuolm da Latsch am 17. Juli 2021 war sehr schön, wenn es auch etwas neblig war. Besten Dank an Cauo, für deine Gastfreundschaft. Wir haben deinen frischen Ziegenkäse sehr genossen.

Dann war die GV Coronabedingt etwas verspätet, wieder zusammen mit dem Fest in Edi`s Werkstatt. Wie jedes Mal, ein sehr gemütlicher Abend. Vielen Dank an die Familie Schmidt und allen die das Fest mit organisiert haben.

Am 23. Oktober waren wir für unsere erste Leseprobe zu Gast bei Jeannine in der Gässelibeiz auf dem Jenisberg. Wir alle haben die Probe und den Abend bei sehr guter Verpflegung genossen. Vielen Dank an Jeannine.

Die zweite Leseprobe haben wir bei mir in der alten Stube abgehalten und am 01. Dezember war die erste Probe auf der Bühne angesagt.

Da nicht klar war, mit welchen Einschränkungen wir rechnen müssen, trafen wir uns um 19.30 Uhr zu einer Besprechung. Alle waren der Meinung, dass wir mit den Proben beginnen.

An der Probe vom 20. Dezember mussten wir vor der Probe wieder eine Besprechung abhalten, denn die Regeln wurden erneut verschärft, so dass für unsere Souffleuse Daniela und für die Rolle von Jeannine, bis zum Probebeginn nach der Weihnachtspause, Ersatz gefunden werden musste.

Glücklicherweise konnte Jeannine, als Souffleuse, Sabina Heinrich und für Ihre Rolle, Cornelia Nicolay an Bord holen. Vielen Dank an Jeannine und natürlich an Sabina und Cornelia.

Während der Weihnachtspause waren unsere fleissigen Bühnenbauer voll im Schuss, so dass alle staunten, als wir uns am 03. Januar zu einer erneuten Lagebesprechung und zur ersten Probe in der neuen Besetzung in der Turnhalle trafen.

An der Probe vom 12. Januar mussten wir wieder die Lage neu beurteilen.

Anhand der Fallzahlen, der Ausfälle in der Gruppe und der allgemeinen Verunsicherung haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, die Proben abzubrechen und die Theatersaison vorzeitig zu beenden.

Der einzige, kleine Hoffnungsschimmer war, darauf zu spekulieren, dass die Musikgesellschaft kein Frühjahres Konzert abhält und dafür am Dorffest einen grösseren Auftritt macht.

So wäre die Bühne in den Frühjahrs Ferien frei gewesen und wir hätten ende Februar die Proben wieder aufgenommen. Leider für uns, aber zum Glück für die Musikgesellschaft, konnten sie ihr Frühjahres Konzert abhalten.

Keine Option war es, das Bühnenbild stehen zu lassen, oder es zu demontieren und eine Woche später wieder aufzubauen.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei allen, sei es auf, vor, hinter, neben oder unter den Kulissen, bedanken und hoffe, dass wir im Herbst voller Elan das Sück « Schiff über Bord» in Angriff nehmen können.

 

Zum Schluss noch ein paar Sätze in eigener Sache.

Dies ist mein 25. Jahresbericht und somit auch mein letzter.

 

Am 29. November 1996 trafen sich, auf mein Drängen beim damaligen Präsidenten Martin Aebischer, Mitglieder der Theatergruppe und Interessierte, nach gut 3-jährigem Stillstand, zu einer Orientierungsversammlung im Hotel Rätia. An dieser Versammlung beschloss man, vor einem Neuanfang, eine Aussprache über die Probleme, welche fast zum Bruch der Theatergruppe geführt haben, mit allen Beteiligten abzuhalten, um an der General- versammlung einen unbelasteten Neuanfang machen zu können.

Am 19. Januar 1997 fand dann die Generalversammlung, und somit der Neustart der Theatergruppe statt, und dass ich dort als Präsident gewählt wurde, habe ich mir wohl selbst eingebrockt.

Die ersten Jahre haben wir uns dann auf den Besuch von Theatervorstellungen und das Mitorganisieren der Dorfbsatzig beschränkt.

In den Jahren 1999 und 2000 spielten wir endlich wieder Theater. Dank Edi Schocher, fanden wir in Sunny Tyroller eine gute Regisseurin.

Leider zog Sunny von Filisur fort, und wir standen wieder ohne Regie da und so vergingen wieder 2 Jahre ohne Theater in Filisur.

Erst im 2003 fanden wir den Mut, in eigener Regie Theater zu machen und wir spielten im 2003 und 2004 je zwei Einakter.

Die «selbstgebauten» Stücke kamen recht gut an und wir wagten uns dann im 2005 an unser erstes Abendfüllende Stück in eigener Regie.

Unterdessen sind es 16 Theaterstücke geworden und nicht nur die Spieler sind immer besser geworden, sondern auch die Bühnenbilder sind mittlerweile sehr aufwändig und gut, so dass sich das Publikum nicht nur auf das Spiel sondern auch auf das Bühnenbild freut.

 

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen, die mich in den letzten 25 Jahren unterstützt und den Rücken gestärkt haben, ganz herzlich bedanken. Es war immer sehr dankbar, Euer Präsi zu sein.

Ich wünsche mir, dass ihr meine Nachfolger auch so unterstützt und dass die Theatergruppe Filisur noch lange das treue Publikum unterhalten kann.

 

 

 
Euer Präsident:  Arthur Huber